Schon lange strebte der Luftsportverein Osthofen nach einer eigenen Halle. Der Initiative Karl Fischers war es zu verdanken, daß 1974 endlich deren Bau beschlossen wurde. Da einige Vereinsmitglieder bereit waren, sich finanziell am Bau zu beteiligen, konnten die ersten Pläne entworfen und mit der Errichtung begonnen werden. Dank der vielen fleißigen Helfer, die fast jede freie Minute auf der Baustelle des Luftsportvereins verbrachten, konnte der Aufbau in weitgehender Eigenleistung erfolgen.


Auf der Jahreshauptversammlung im Frühjahr wurde Karl Fischer erneut erster Vorsitzender, zum neuen Kassenwart wurde Günter Hermanns gewählt. Da das Gründungsmitglied Günter End im Sommer seine Fluglehrerberechtigung erwarb, war Rudi Kötter nicht mehr der einzige Vereinsfluglehrer, sondern hatte endlich Unterstützung. Während eines Fluglagers in Bensheim (2.7. bis 10.7.) erwarben einige Mitglieder den Motorseglerschein. Für die nötigen Übungsflüge hatte der Bensheimer Verein seinen Motorfalken D-KEAC zur Verfügung gestellt. Natürlich verstärkte sich dadurch der Wunsch nach einem vereinseigenen Motorsegler. Wilhelm Wolf konnte mit einem Flug von über sechs Stunden eine Bedingung für das Silber-C-Leistungsabzeichen erlangen.

Am 10.11. bestand Axel Weißert die praktische Prüfung zum Luftfahrerschein L1, die er auf der Ka7 ablegte.