Tobias Wendling flog als Sportsoldat für die Sportfördergruppe der Bundeswehr und trat damit in die Fußstapfen seines Bruders. Auf dem Traininsplan standen sechs Wochen in Vinon Frankreich, der internationale Hockenheimwettbewerb, der deutsch-französische Wettbewerb in Landau, die Nordblockmeisterschaft, die Blockmeisterschaften für Rheinland-Pfalz und Saarland sowie die Deutsche Meisterschaft der Junioren.


1999 gab es nach langer Zeit wieder eine Änderung im Vorstand des Luftsportvereins Osthofen. Axel Weißert legte seine Ämter als zweiter Vorsitzender und Fluglehrer nieder. Kommissarischer Nachfolger wurde Armin Wendling. Im Sommer veranstaltete der Luftsportverein Osthofen wieder unter der Regie von Wilhelm Wolf einige Projekttage mit dem Eleonoren-Gymnasium Worms. 15 Schülerinnen und Schüler konnten hier den Segelflugbetrieb kennenlernen.

Ebenso standen wieder Trainingslager in St. Crepin Südfrankreich und auf dem nahegelegenen Flugplatz Mainz Finthen auf dem Programm.

Im August umrundete Markus Wendling das Dreieck mit den Wendepunkten Aalen/Heidenheim und Büschig. Start und Zielpunkt war hierbei jeweils der Flugplatz Worms. Mit der damit im Segelflug zurückgelegten Strecke von 628 Kilometer hält Markus Wendling den neuen Vereinsrekord mit der größten, vom Flugplatz Worms aus geflogenen Dreiecksstrecke eines osthofener Vereinsmitgliedes.

Im September gab es nach etlichen Jahren endlich wieder ein Flugplatzfest auf dem Wormser Flugplatz. Organisator war die Flugplatz GmbH in Zusammenarbeit mit den ansässigen Vereinen, die für Rundflüge und das leibliche Wohl sorgten.

Platz 1 beim Ziellandewettbewerb belegte mit dem Motorsegler Günter End, im Segelflug mußten sich die Brüder Markus und Tobias Wendling den 1. Rang teilen.

Unverhofft wurde auch der Flugzeugpark des Vereins vergrößert. Am 23.10. schenkt das ehemalige Mitglied Franz Sieberer dem Luftsportverein Osthofen seine Ka6 mit dem Kennzeichen D-5554. Sie wird künftig neben der Ka8 als Übungsflugzeug für die Schulung eingesetzt werden.