Mit der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Worms wurde der Verein 1967 offiziell gegründet. Die zwölf anwesenden Mitglieder wählten während der Mitgliederversammlung am 30.03.1967 Karl Fischer zu ihrem ersten Vorsitzenden. Zweiter Vorsitzender wurde Werner Siegel, zum Geschäftsführer wurde Günter End und zum Kassenwart Bruno Winter gewählt.

Nach zehn Jahren war es endlich soweit: Karl Fischer beschloß gemeinsam mit seinen fluginteressierten Freunden die Gründung des Luftsportvereins Osthofen. Von nun an trafen sich die ersten zehn Mitglieder, von denen nur wenige einen Flugschein oder fliegerische Erfahrungen besaßen, regelmäßig im Vereinslokal, dem Rheinhotel. Um den Mitgliedern für die kommende erste Flugsaison einige Grundlagen mit auf den Weg zu geben, wurde während der Wintermonate im Rheinhotel Theorieunterricht erteilt.

Doch schon 1956 benötigten die Vereine Worms und Guntersblum die Fluggemeinschaft Wonnegau nicht mehr, da sie über eigene Fluglehrer, Flugzeuge und Gelände verfügten. Mit der Auflösung der Fluggemeinschaft stand die osthofener Modell- und Segelfluggruppe vor dem Aus. Sie wurde ebenfalls aufgelöst. In den folgenden Jahren betrieb Karl Fischer weiterhin aktiv den Segelflug und begeisterte Freunde und Bekannte für eine Wiederbelebung des Luftsportes in Osthofen.

Jeder der drei Vereine steuerte einen Teil zum Flugbetrieb bei: Die Osthofener hatten einen Fluglehrer, die Flugsportgruppe Worms eine Schleppwinde und Guntersblum konnte - Dank der Unterstützung des Landesverbandes - ein Schulungsflugzeug, den Doppelraab einsetzen. Am 01.05.1954 startete man mit dem Doppelraab zum ersten eigenen Flugbetrieb, der künftig abwechselnd auf der Bürgerweide in Worms, nahe des heutigen Flugplatzes, und in Guntersblum stattfand.

Kaum war der Segelflug in Deutschland wieder freigegeben, strebten auch die Osthofener nach einem eigenen Flugbetrieb. Aber noch standen weder ein eigenes Fluggelände noch genügend Geld zur Verfügung. So entstand die Fluggemeinschaft Wonnegau, zu der sich die Flugsportgruppen Guntersblum und Worms mit der osthofener Segelfluggruppe zusammenschlossen.

Bereits vier Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges ergriffen einige flugbegeisterte Osthofener die Initiative und gründeten eine Segelflug- und Modellfluggruppe, die bereits damals Mitglied des Luftsportverbandes-Rheinland Pfalz wurde. Da durch die Alliierten die Fliegerei noch verboten war, mußte man sich zunächst mit dem Modellbau und dem Bau einer Olympia-Meise, einem Segelflugzeug, das ursprünglich als Einheitsflugzeug für die olympischen Spiele entwickelt worden war, zufrieden geben.